J’Jesiba of RakshasaTigers
* 10.12.2025
blue silver tabby ticked
trägt nonagouti
HCM/PKD Schallung: Eltern negativ (eigene folgt)
FIV/ Leukose Test: negativ

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Beschreibung:
Jesibas, kurz Jes’, Geschichte ist eine von den härteren aber fangen wir von vorne an. Ich wollte mir eine ticked Tochter von Zola ziehen die nicht mit meiner Kater-Linie verwandt ist. Da zu diesem Zeitpunkt Quax (der derzeitige Kater unserer Partnerzucht) noch offen war, die Suche nach einem passenden red/ cream Fremddeck-Kater erfolglos verblieb und dank den zuvor erfolglos verbliebenen Versuchen eine andere Katze einzudecken die Zeit davon lief bis Zola wieder eingedeckt werden musste (zu lange Pausen zwischen Würfen sind nicht so viel besser als zu kurze) fiel die Wahl auf ihn. Es klappte direkt beim ersten Versuch und die Trächtigkeit verlief ohne große Probleme. Jes wurde als erstes von 5 Kitten geboren und hatte das beste Geburtsgewicht. Wie häufig bei willensstarken und zeitgleich entspannten Kitten schaffte sie es allerdings anfangs nicht sich gegen ihre Brüder an den Zitzen durchzusetzen und war erstmal weder bereit sich eine andere Zitze als die des lautesten, kräftigsten Bruders (ich möchte eigentlich keine Namen nennen, aber Jax…) auszusuchen noch die angebotene Flasche zu akzeptieren. Sie hungerte lieber und wartete bis die anderen fertig waren und der laute Bruder schlief. Da die Zeit bis er wieder aufwachte und sie erneut verdrängte oder so laut schrie dass Mama Zola sich umdrehte nicht sehr lang war blieb die ersten Wochen nicht allzu viel hängen und sie verfiel auf den letzten Platz der Gewichtstabelle. Dann kam endlich die Zeit des Anfütterns und Jes fand das angebotene Futter (im Gegensatz zur Flasche) sofort großartig. Sie hätte wahrscheinlich im Handumdrehen den Abstand wieder aufgeholt wenn das Schicksal nicht erneut zugeschlagen hätte… Ein Wasserrohrbruch in der Wohnung meiner Mutter (ihr Bad liegt direkt über unserem Arbeits-/”Aufzuchtszimmer”) führte zum Teileinsturz der Decke. Natürlich nachts und leise genug dass ich selbst es dank Ohrstöpseln und Tiefschlaf erst am nächsten Morgen bemerkte als mir Mama Zola panisch entgegensprang. Es war unser erstes riesiges Glück dass die Kitten zu dem Zeitpunkt noch nicht frei im Zimmer unterwegs waren und keine großen Teile auf direkt in den Kittengarten gefallen sind. Unsere Wohnung verfügt, ebenfalls glücklicherweise, über mehr Zimmer die abtrennbar und für Kitten “sicher” (ich hinterfragte erstmal alles, da auch ich geschockt war) sind und so war der erste Step, nach dem Abstellen des Wassers, die Kitten in einen anderen Raum zu bringen, alles herzurichten und dann erst die Katastrophe im Arbeitszimmer zu beseitigen. Zola hatte es allerdings, mangels Möglichkeit ihr zu erklären was genau dazu geführt hat, so stark erschreckt dass sie für zwei Wochen, trotz völlig anderem Raum, nichts mehr von ihren Kitten wissen wollte. Das die Kitten bereits angefüttert waren war unser nächstes drittes Glück denn so kam die Futterumstellung nicht plötzlich auch noch dazu und die Kitten kamen auch ohne Muttermilch zurecht. Nyny war zum Glück so nett und übernahm alle anderen Mutter-Aufgaben wie Putzen, Spielen und Kuscheln und so überstanden die Kitten die zwei Wochen bis sich Zola (zumindest in neuen Raum) wieder gefangen hatte ganz gut. Wer nun mitgezählt hat stellt fest dass wir nun bereits vier Mal Glück gehabt hatten… Ein Mal zu viel? Ja, das dachte sich das Universum wohl auch also kam eine gehörige Portion Pech dazu und zwei Kitten schrien am lautesten “Hier”, Jesiba und Jax. Letzterer weil er ohnehin das lauteste Organ hatte und Jes weil es ihr wohl zu blöd war im leiser Mitläufer zu sein ^^ Beide hatten jeweils ein Auge so dolle enzündet dass die Nickhaut das Auge zum Schutz bedeckte und nicht mehr freigeben wollte. Diverse Tierarztbesuche und Medikamente später (diese Kitten hatten eine eigene Medi-Schublade) waren endlich die richtigen Tipps und Medis gefunden. Einer der “Tipps” (Studie aus Amerika) war die Kitten trotz Augeninfektion zu impfen, bei den vier kräftigeren Kitten haben wir (unsere Tierärztin und ich) uns getraut, bei Jes, dank ihres Gewichtsabstandes nicht. Bei Jax wurde es stetig besser während sich bei Jes der Zustand erst nochmal etwas verschlechterte und dann stagnierte. Also haben wir sie ein paar Tage später auch geimpft und siehe da, alle Kitten wurden nach und nach wieder fit. Nun waren aber die Nickhäute bei Jax und Jes jeweils mit den Bindehäuten verwachsen. Bei Jax (Erinnerung: kräftigstes Kitten) half es immer wieder aufzuziehen die diversen Augensalben, -gels und -tropfen mehrfach täglich im Wehcsel einzugeben. Bei der deutlich kleineren Jes war das nicht der Fall und das Auge blieb verschlossen. Unsere Tierärztin ist super und so verwies sie an eine andere Praxis da sie sich nicht genug mit dieser Problematik auskannte (in meinen Augen ein Zeichen für und nicht gegen die Qualität eines Tierarztes wenn diese dazu stehen dass sie nicht alles wissen oder schon hatten, niemand lernt je aus), Die Chefin dieser Klinik allerdings beharrte darauf dass man Jes nicht helfen kann, sie könne mit einem Auge auch glücklich sein. Weder ich noch meine Tierärztin fanden dass dies eine Rechtfertigung ist es nicht mal zu versuchen. Selbst wenn es wieder verwachsen wäre wäre es zumindest ein Verusch gewesen, es klappt oder es klappt nicht. Mehr als nichts auf dem Auge sehen konnte ja nicht passieren und so wandte ich mich an die Klinik meines Vertrauens, die JLU Gießen. Diese verwies mich an die Klinik ihrer ehemaligen Augen-Sparte Leitung und dort bekamen wir einen Termin. Die Tierärztin war sehr nett und Jes dank der wochenlangen Augenprozedur völlig entspannt. Die Tierärztin sprach sich ebenfalls für den Versuch aus wollte es allerdings, wegen potentieller Narkose, erst versuchen wenn Jes mindestens 4 Monate alt wäre also vereinbarten wir einen Termin und ich salbte fleißig weiter. Drei OPs, eine davon mit Narkose und zwei nur mit örtlicher Betäubung bei denen ich Jes selbst gehalten habe (und muss sowohl die Ärztin als auch Jes hier nochmal öffentlich loben denn sie haben das beide wirklich super gemacht) später sieht sie zwar nicht aus als wäre nie was gewesen aber sie kann das Auge wieder normal benutzen und mit viel Glück (ja ich hoffe einfach dass sie sich jetzt wieder eine Portion davon verdient hat <3) wird das noch nicht abgeschlossene Wachstum auch noch den Rest verwischen. Diese ganze GEschichte ist auch der Grund warum es so lange (9 Wochen) keine neuen offiziellen Bilder gab (Handyschnappschüsse haben die späetren neuen Dosenöffner natürlich bekommen), erst hatte ich selbst genug zu tun mit Tuere versorgen, Arbeit und der Baustelle dank dem Einsturz und dann wollte ich keine neuen Bilder machen und online stellen solange ich keinen Nerv hatte ausführlich zu beschreiben warum Jes, und anfangs auch Jax, so anders aussahen.
So nun Applaus dass Ihr es bis hier durchgehalten habt! Jetzt zu dem warum Ihr eigentlich Jes’ Beschreibung gelesen habt: Warum habe ich ausgerechnet sie behalten und nicht ihre Schwester ohne Augenproblematik? Ich könnte jetzt schreiben dass sie während ihrer Erkrankung mein Herz erobert hat oder weil ich sichergehen wollte dass sie die bestmögliche Pflege für ihr Auge garantiert weiter erhält aber so wahr das alles auch ist sind es nicht die einzigen Gründe. Sie war mir charakterlich schon vorher positiv aufegfallen durch ihre mutige, bedenkenlose Art und sie ist tatsächlich auch besser vom Typ als ihre Schwester. Zugegebenermaßen sind ticked und silver bei ihrer Schwester bessser ausgeprägt aber bei Profil, Ohren und Körperbau (sie hat inzwischen ihre Schwester vom Gewicht eingeholt) hat sie die Nase deutlich vorn. Das einzige Manko ist das Auge was sie wahrscheinlich daran hindern wird je an einer Ausstellung teilzunehmen (sehr schade bei dieser allzeit ungestressten Katze) aber laut sämtlichen involvierten Tierärzten ist es lediglich ein durch massive Entzündung im blödesten Alter erworbener optischer Fehler, ohnehin kein (ver-)erblicher da ihre Augen vor der Entzündung normal waren und nun ist es ausgeheilt. Tiermedizinisch spricht nichts gegen einen Einsatz als Zuchtkatze, ob es dazu kommt werden wir sehen wenn es soweit ist. Wir sind gespannt (und hoffnungsvoll) wie sich Jes entwickelt
Jes stammt aus unserem J2-Wurf!
| Erfolge | Stammbaum in PawPeds |
| keine besonderen Auszeichnungen | Inbreeding: 15,4% |
| Clones: 37,2% | |
| Top 2: 41,2% | |
| Top 3: 56,9% | |
| Top 5: 72,4% |
