Leider ist dieser Text nicht immer auf dem neusten Stand. Da die Aktualisierung sehr viel Zeit erfordert bitte ich einfach um Ihr Verständnis und beantworte gern jedwede Frage dazu per Mail, Telefon oder persönlich :)

 

Stand März 2014

 

Wir, das sind mittler weile meine Hunde (Nani und Ope), meine Schlangen (Selene, Ares, Daenerys und Sanza), meine Katzen (siehe Unsere Crew) und ich und wir wohnen in Eschborn, das ist in der Nähe von Frankfurt am Main.
Ich bin schon seit meiner ersten Katzenausstellung (da war ich 12 und nur Besucher) ein Maine Coon Fan. Da meine Mutter nicht so viel Geld für eine Katze ausgeben wollte ist dann wieder ein normaler Europäisch Kurzhaar-Kater bei uns eingezogen.
Als ich dann mit 20 Jahren ausgezogen und von Eschborn nach Wunstorf (Nähe Hannover) gegangen bin ist zunächst eine Hauskatze zu mir und meinem damaligen Hund Picasso gezogen. Ich habe ihr Bild auf einer Anzeige in einem Supermarkt gesehen und mich sofort verliebt. Da ich sie nicht rauslassen kann und will (meine erste Katze wurde überfahren) war sehr schnell klar, dass sie noch einen Spielgefährten brauchte. Durch eine Reihe von Zufällen bin ich dann zu einem Orientalisch Kurzhaar Kater gekommen.
Dieser Kater, namens Lestat, begann dann nach einem gemeinsamen Autounfall ständig hinter Picasso herzulaufen um mit ihm zu kuscheln denn Akasha brauchte aufgrund ihrer Verletzungen ihre Ruhe, aber Pico wurde das auf die Dauer auch zu viel. Er kuschelte zwar gerne mit Akasha, aber das war einfach zu viel des Guten. Da der Hund ja schon viel länger da war habe ich mich dann schweren Herzens dazu entschieden den Kater weg zu geben. Da ich ihn nicht zu irgendwem geben wollte und er sich mit dem Hauskater meiner Mutter gut versteht wohnt er jetzt bei ihr einen Stock über mir.
Nun musste/wollte ich wieder einen neuen Gefährten suchen, da Akasha nicht allein bleiben sollte und wollte. Ich habe dann nach einem Maine Coon Kater gesucht um endlich meinen Traum wahr werden zu lassen und auch ein paar potenzielle Kandidaten übers Internet gefunden. Wir sind dann zu drei Züchtern gefahren um auch vergleichen zu können und haben in Hamburg bei ClassicCats einen Kater gefunden in den wir uns sofort verliebt haben. Dieses Gefühl des sofort verliebens ist mir sehr wichtig bei einer Entscheidung für ein lebendes Tier. Enkil war zwar schon 5 Monate alt, aber auch vielversprechend und vor allem mochten wir uns. Leider mussten wir ihn aufgrund eines positiven HCM-Schalls kastrieren lassen und aus der Zucht nehmen, wer bleibt aber weiterhin bei uns und wir hoffen das ihm ein langes erfülltes Leben bevorsteht. Immerhin ist er mittlerweile 6,5 Jahre alt und damit 4,5 Jahre älter als eigentlich vom Tierarzt prophezeit.
Ende Juni 2008 waren wir dann auf einer Ausstellung in Wolfsburg Vorsfelde und der Kater wurde für Best in Show nominiert und 2 der 5 Richter waren für ihn, die anderen 3 für den wirklich schönen Gewinner. Dadurch kamen wir ins Grübeln und haben uns dann dafür entschieden mit eine Zucht zu gründen.
Eine passende Kätzin haben wir dann relativ schnell gefunden bei of Ashby. Venga ist und bleibt genau die Katze die wir gesucht hatten, sowohl vom Aussehen als auch vom Charakter. Sie hat sich sehr gut entwickelt und auch auf Ausstellungen bereits zahlreiche Erfolge gefeiert. Im August 2009 brachte sie ihren ersten und unseren zweiten Wurf zur Welt aus der wir uns eine kleine Maus behalten haben, im Februar 2011 kam dann der zweite und letzte Wurf. Sie ist mittlerweile kastriert und genießt ihren Lebensabend bei uns.
Dann haben wir uns auf die Suche nach einer weiteren Katze gemacht, da uns geraten wurde bei einem eigenen Kater mindestens zwei potente Katzen zu halten. Um eine möglichst große Farbvielfalt bei einem Wurf zu erreichen suchten wir eine black oder blue torbie oder tortie. Die Katze, Venga, die wir als erstes fanden ist eine black silver torbie und da wir möglichst verschiedene Katzen haben wollten kam noch eine black oder blue tortie in Frage. Nach langem Suchen fanden wir dann eine Katze bei AmericanBeautys die genau unseren Vorstellungen entsprach. Gerade bei torties gibt es doch sehr viele Unterschiede vor allem bei der Farbverteilung. Philou hat ein sehr typvolles Gesicht und einen sehr schönen Orange-Ton. Im März 2009 brachte sie ihren und unseren ersten Wurf zur Welt und zeigte ihre wunderbaren Mutter Qualitäten. Ihr zweiter Wurf kam dann an Halloween 2010 und seit 2012 lebt sie einen Stock über uns bei meiner Mutter und ihren beiden Kastraten Luigi und Lestat da meine Mutter sihc eine Maine Coon wünschte und ich sie nicht hätte an jemand fremden geben wollen. Ob sie nochmal zur Zucht eingesetzt wird steht derzeit noch nicht fest.

 

Nachdem wir Enkil kastriert hatten stellte sich schnell die Frage nach einem geeigneten Nachfolger. Nach längerer Suche und erstmal der großen Entscheidung welche Farbe es denn nun sein soll fand ich dann einen passenden Kater in meiner Traumfarbe blue classic tabby/ white bei Delias Castle. Farookhs Linien und seine Entwicklung waren sehr gut allerdings verstand sich Philou Anfang 2011 auf einmal nicht mehr mit ihm. Mitte 2011 zog er daher nachdemn er kastriert wurde zu einem guten Bekannten nach Wunstorf zurück und lebt dort glücklich mit seinem Kumpel Shadow.
Im Herbst 2009 kam dann unser B-Wurf aus einer Fremdverpaarung zur Welt und schon vor Geburt war klar, dass eine kleine Maus aus diesem Wurf bleiben würde. Die kleine Bahatisha, genannt Tish, die einzige Bunte, bestach schon bei ihrer Geburt durch die schöne Farbeverteilung, ihr Geburtsgewicht und den gleich sichtbaren guten Typ. Sie hat sich bestens entwickelt und hat ihre Mutterqualitäten bei bereits 4 Würfen demonstriert. Im März 2013 erkrankte sie sehr schwer und wurde in der Tierärztlichen Hochschule Gießen operiert, sie hat sich zwar nun sehr gut erholt aber es ist dennoch unklar ob sie wieder Einsatz in der Zucht finden wird. So oder so bleibt sie bei uns bis ans hoffentlich weit entfernte Ende ihrer Tage.
Kurz nach der Geburt des zweiten Wurfes haben wir uns dann dazu entschieden noch eine weitere Katze in die gut funktionierende Gruppe aufzunehmen. Es war schnell klar, dass es entweder eine black tortie oder eine black torbie mackerel werden sollte. Eigentlich hatten wir vor uns mit der Suche viel Zeit zu lassen, sodass die Kleine dann erst einzieht wenn wir dann schon nach Frankfurt umgezogen sind. Aber bekanntlich kommt alles anders als man denkt und so haben wir uns dann in eine Katze verliebt die bereits abgabebereit war. Nicht nur ich sondern vor allem auch mein Freund war hingerissen von der kleinen Super-Schnurrerin und zog sie bereits im September 2009 ein. Sie stammte aus der Cattery HohenNeuendorf und hatte sich sehr gut in die Gruppe integriert. Leider schlug diese Entwicklung mit der Geschlechtsreife komplett um die Gruppe fing an sie zu mobben. Erst hofften wir noch dass sich diese Entwicklung nach der Geburt ihres Wurfes wieder entspannen würde aber leider war genau das Gegenteil der Fall. Ihre Kitten kamen per Kaiserschnitt zur Welt und sie entwickelte keinerlei Muttergefühle. So zog ich dann ihren Sohn Ernie mit der Flasche auf und entschied mich sie abzugeben. Wir fanden schnell ein gutes Zuhause für sie bei einer eigentlichen Kitteninteressentin bei der sie nun immer noch glücklich lebt. Von ihrem Sohn Ernie konnte ich mich dann einfach nicht mehr trennen und so ist er seit 2012 unser Zuchtkater. Er hat sich besser entwickelt als ich es mir je hätte vorstellen können und ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Mehr über ihn und alle anderen Vierbeinber können Sie unter “Die Crew” erfahren. Mit meinem damaligen Freund der mir beim Aufbau der Zucht in den ersten Jahren zur Seite stand bin ich mittlerweile nicht mehr zusammen aber wir sind noch befreundet uns so bekommen ihn die Vierbeiner immer mal wieder zu Gesicht :)

 

Ein großes Problem war schon während der Suche nach den ersten passenden Zuchtkätzinnen die Suche nach einem passenden, nicht vergebenen Namen für die Cattery bzw. den Zwinger. Nach unzähligen abgelehnten Vorschlägen wurde dann unser Name of RakshasaTigers akzeptiert. Zwar wären wir mit dem ein oder anderen glücklicher gewesen, aber so sind jetzt meine Lieblingstiere, die meiner Meinung nach auch sehr viel Ähnlichkeit mit Maine Coons haben, und Vampire, die eine große Rolle bei der Namensfindung der Katzen gespielt haben und immer noch bei der Namensgebung der Kitten spielen, im Namen der Cattery vertreten.
Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte nicht wirklich ein Vampir sein und halte mich erst recht nicht für einen, aber ich finde die Legenden, die sich um diese und auch andere Fabelwesen ranken sehr interessant. Rakshasa ist der indische Name für eine vampirartige Legende, Akasha die Vampirkönigin, Enkil ihr König und Ovengua ist auch eine vampirartige Legende aus Neuguinea. Auch der Orientale meiner Mutter hat einen solchen Namen bekommen. Giang shi bedeutet Vampir im Chinesischen und Lestat ist eine bekannte Vampirfigur aus Filmen wie Interview mit einem Vampir und Königin der Verdammten.

 

 

Wir haben uns zum Ziel gesetzt gesunde, typvolle und charakterstarke Maine Coons zu züchten. Wir finden diese Rasse einfach großartig und leben gern mit Ihnen zusammen. Gerade was Gesundheit und Charakter betrifft wird in der Züchterszene gerade etwas vergessen und auch der Typ verändert sich derzeit in zwei Richtungen. Einerseits den alten Typ und andererseits den extremen Typ. Wir finden beide Wege für uns nicht sinnvoll und legen daher wert auf einen guten, nicht zu extremen und damit gesünderen Typ und Körperbau und vor allem einen starken rassetypischen Charakter.

 

 

Soviel zum Thema Katzen und Zucht.

 

Nun zu mir:

 

Ich habe im Juni 2006 mein Abi gemacht, bin dann im Juli des selben Jahres nach Wunstorf gezogen um eine Ausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten zu machen, welche ich Anfang Juli 2008 erfolgreich abgeschlossen habe.
Mitte Juli 2008 bis Januar 2010 arbeitete ich als Sachbearbeiterin in einer kleinen Firma in Wunstorf, welche Firmenkrawatten und -tücher herstellt und habe im September 2009 mein Fernstudium zur Tierphysiotherapeutin erfolgreich abgeschlossen.
Von August 2006 bis Januar 2010 wohnten wir in einer gut geschnittenen 3-Zimmer Wohnung (ca. 66 qm²) mit Balkon (katzensicher) im 2. OG in der meine Katzen ein eigenes Spielzimmer hatten (diente nebenbei auch als Ankleide- und Arbeitszimmer).
Seit Januar 2010 wohne ich nun wieder in meiner Heimatstadt Eschborn in einer sehr großen 7-Zimmer Wohnung im Erdgeschoss unseres 2-Familienhauses. Direkt über mir wohnen meine Mutter und mein Bruder mit ihren 3 Katzen. Hier haben wir nun genügend Platz für mich, die Hunde, die Katzen, meine Praxis und etwaige weit entfernte Familienplanung. Neben meiner Praxis für Hundephysiotherapie bin ich seit Mai 2013 bei TASSO e.V., dem Haustierzentralregister, in Hattersheim angestellt und sehr glücklich über die Möglichkeit für einen Tierschutzverein arbeiten zu dürfen.
In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit meinen Katzen, gehe mit meinen Hunden spazieren oder zeichne (meist naturalistische Tierzeichnungen).
Tiere sind schon mein Leben lang ein sehr großes Thema und ich hatte eigentlich vor Tierärztin werden, jedoch habe ich mir das während der Ausbildung zur TFA anders überlegt. Es war einfach nicht der Kontakt zu Tieren den ich mir gewünscht hatte und ich hätte kaum noch Zeit für meine eigenen Tiere gehabt. Nun habe ich die perfekte berufliche Kombination für mich mit meiner Praxis für Hundephysiotherapie und der Anstellung bei TASSO e.V. gefunden.

 

 

So jetzt wissen Sie so ziemlich alles, falls Sie noch weitere Fragen haben können Sie mich gerne anschreiben.